Während Finn, inzwischen 17 Jahre alt, mit dem Leben nach seiner Gefangenschaft ringt, bekommt die eigensinnige fünfzehnjährige Gwen in ihren Träumen Anrufe von dem unheilvollen schwarzen Telefon und hat verstörende Visionen von drei Jungs, die im Winterferienlager Alpine Lake von etwas verfolgt werden.
Als vier Geschwister nach dem Verschwinden ihrer Mutter auf sich allein gestellt sind, engagieren sie Miss Nelly – einen extravaganten, offen schwulen Nachwuchsschauspieler – als vermeintliches Kindermädchen, um einer Trennung durch das Jugendamt zu entgehen. Was als List beginnt, entwickelt sich bald zu einer tiefen Verbundenheit. Während die Behörden ihnen immer näher kommen und Geheimnisse ans Licht kommen, entfaltet sich „Die Kinder aus der Silberstrasse“ zu einer zarten, humorvollen und zugleich stillen, aber tiefgründigen Geschichte über Wahlfamilien, queere Fürsorge und den Mut, das zu schützen, was am wichtigsten ist.
Das Leben scheint einfach zu sein für das Bilderbuch-Paar Ivy und Theo: erfolgreiche Karrieren, eine liebevolle Ehe, tolle Kinder. Doch hinter der Fassade ihres vermeintlich idealen Lebens braut sich ein Sturm zusammen – als Theos Karriere einbricht, während Ivys eigene Ambitionen Fahrt aufnehmen, entzündet sich ein Pulverfass aus erbittertem Wettbewerb und verstecktem Groll.
Ercell „Bloody Mary“ Bodden hat ihrer Zeit als Piratin den Rücken gekehrt und sich auf den Cayman Islands ein neues Leben aufgebaut. Gemeinsam mit ihrem Ehemann T.H., ihrem Sohn Isaac und ihrer Schwägerin Elizabeth genießt sie eine Phase der Ruhe, fernab von Gewalt und alten Loyalitäten. Doch die fragile Sicherheit gerät ins Wanken, als ihr früherer Kapitän Connor unerwartet auftaucht. Von Rache getrieben, zwingt er Ercell, sich den Konsequenzen ihrer Vergangenheit zu stellen. Mit Connors Ankunft rückt auch die Bedrohung für ihre Familie näher. Um sie zu schützen, greift Ercell erneut auf Fähigkeiten zurück, die sie eigentlich hinter sich lassen wollte.
Wir schreiben das Jahr 1580 und der im kleinen englischen Dorf Stratford-upon-Avon als Lateinlehrer arbeitende William Shakespeare verliebt sich in Agnes. Im Dorf wird hinter immer weniger vorgehaltener Hand vermutet, sie sei eigentlich gar keine Heilerin, sondern eine richtige Hexe. Aber das ist William egal. Die beiden stürzen sich Hals über Kopf in das gemeinsame Leben und bekommen auch schnell drei Kinder. Erst wird Susanna geboren, kurz darauf die Zwillinge Judith und Hamnet. Doch mit der Familie endet das Träumen zumindest für William noch nicht. Er will das Lehren endlich hinter sich lassen können und als Dramatiker arbeiten. Auf dem Land geht das jedoch eher schlecht als recht. Also geht er, ermutigt von Agnes, nach London. Erst ist die Familie als nur räumlich voneinander getrennt, dann pflügt die Pest durch das Land und tötet auch Hamnet mit gerade einmal elf Jahren. Das treibt William an, seinem Sohn zu Ehren ein Stück zu schreiben…
Nia DaCosta knüpft an die Welt an, die Danny Boyle und Alex Garland in „28 Years Later“ geschaffen haben – und stellt sie auf den Kopf. In der Fortsetzung dieser epischen Geschichte findet sich Dr. Kelson in einer schockierenden neuen Beziehung wieder – mit Konsequenzen, die die Welt, wie sie sie kennen, verändern könnten -, und Spikes (Alfie Williams) Begegnung mit Jimmy Crystal wird zu einem Albtraum, dem er nicht entkommen kann. In der Welt von The Bone Temple sind die Infizierten nicht mehr die größte Bedrohung für das Überleben – die Unmenschlichkeit der Überlebenden kann seltsamer und erschreckender sein.
Die Eiskunstläuferin Emily (Thea Sofie Loch Næss) stürzt bei einer Promoveranstaltung in der Arktis von einem Gletscher und findet sich allein auf einer Eisscholle wieder. Während diese nach Süden driftet und langsam unter ihr schmilzt, beginnt für Emily ein Kampf ums Überleben gegen die Elemente der Natur.
Als die mysteriöse Frau aus dem Nachbarzimmer verschwindet, wird ein charmanter 70-jähriger Ex-Spion, der in einem Luxushotel an der Côte d’Azur lebt, mit den Dämonen und Lieblingen einer schillernden Vergangenheit konfrontiert, in der Filmemachen, Erinnerungen und Wahnsinn aufeinanderprallen.
An seinem Geburtstag erhält Meyer ein merkwürdiges Geschenk: eine Holzskulptur eines Teufels mit dämonischem und schelmischem Ausdruck. Meyer lächelt, denn er erkennt darin ein typisches Kunstobjekt aus Bessans, einem Dorf in Savoyen. Er ruft Constance an, überzeugt davon, dass sie ihm den Teufel zu seinem Geburtstag geschickt hat. Doch er erlebt eine böse Überraschung: Constance wusste nicht einmal, dass er Geburtstag hat – außerdem beschäftigt sie sich mit einer eingefrorenen Leiche, die auf der französischen Seite der Grenze in einer einsamen Kapelle in den Bergen gefunden wurde. Im Rucksack des Opfers befindet sich ebenfalls ein geschnitzter Holzteufel. Es ist streng genommen kein Mord, aber wie kann man sich da sicher sein? Hat das Opfer sich versehentlich eingesperrt, oder fiel die Tür ins Schloss und klemmte nach einem Windstoß fest? Da er denselben Teufel erhalten hat, beschließt Meyer, sich in die Ermittlungen einzuschalten.