Die schüchterne Verkäuferin Mi-jeong (Ko Ah-seong), der pragmatische Gyeong-rok (Moon Sang-min) und der freigeistige Yo-han (Byun Yo-han) arbeiten alle im selben Kaufhaus, allerdings in unterschiedlichen Abteilungen. Über den Weg läuft man sich trotzdem immer wieder mal, insbesondere im unterirdischen Parkhaus, wo Yo-Han seinen Dienst verrichtet.
Ellen, Professorin an der renommierten Georgetown University in Washington, D.C., und Chefkoch Paul feiern ihren 25. Hochzeitstag. Während sich die Gäste amüsieren, wird Ellen das Gefühl nicht los, die neue Freundin ihres Sohnes bereits zu kennen. Liz entpuppt sich als ehemalige Studentin, die wegen ihrer „antidemokratischen Thesen“ von der Uni geflogen ist. Jetzt steht sie kurz davor, mit der Bewegung „The Change“ einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel einzuleiten, der das gesamte politische System Amerikas erschüttert. Plötzlich muss Ellen nicht nur um den Zusammenhalt ihrer Familie, sondern für die Freiheit und Werte eines ganzen Landes kämpfen.
Als Ringer feiert Mark Kerr zahlreiche Erfolge, doch die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta werden zu seinem Karrierekiller: Er verpasst den Sprung ins US-Team. Auf der Suche nach Alternativen entdeckt er Mixed Martial Arts für sich. Mit Disziplin und Entschlossenheit gewinnt Kerr nicht nur erste Kämpfe, sondern steigt schnell zum Überflieger auf. Schon bald dominiert er die Szene so sehr, dass Veranstalter Probleme bekommen – Kerr knockt seine Gegner zu schnell aus, um genug Zeit für Werbepausen zu lassen. Daraufhin werden einige seiner besten Techniken verboten, unter anderem der Kopfstoß. Doch der Erfolg hat seinen Preis: Die extreme körperliche Belastung zwingt ihn zu Schmerzmitteln, ohne die er kaum noch den Alltag bewältigt. Diese Abhängigkeit gefährdet nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seine Ehe mit Dawn.
Vier junge Männer brechen im Februar 2009 von Tampa Bay auf, um im Golf von Mexiko zu fischen. Rund 35 Meilen vor der Küste Floridas kentert ihr Boot. Sie können dieses nicht wieder umdrehen und sind gezwungen auf Rettung zu warten. Da diese jedoch ausbleibt und sowohl die niedrigen Wassertemperaturen als auch die hohen Wellen an den Kräften zu zehren beginnen, erliegt einer nach dem anderen. Lediglich Nick Schuyler überlebt und wird nach über 40 Stunden gerettet.
Sie sind grundverschieden: Poppy ist ein Freigeist, Alex plant gern. Nach Jahren der gemeinsamen Urlaube fragen sich die beiden, ob sie nicht doch das perfekte Paar abgeben würden.
Camargue, Frankreich – Nejma trainiert hart, um den lokalen Stierkampfwettbewerb zu gewinnen. Als sie nach einer Feier angegriffen wird, bemerkt sie beunruhigende Veränderungen. Die Nachricht von einem wilden Stier, der frei herumläuft, versetzt die Gemeinde in Angst und Schrecken, da er junge Männer tötet.
Als das Nachbarland Veragua überraschend Curaçao und Aruba angreift, geraten drei junge Marinesoldaten in einen Krieg, auf den sie nicht vorbereitet sind. Von Angst und Überforderung gezeichnet, müssen sie sich dem Kampf ums Überleben stellen. Jeder Schritt kann tödlich sein – nur Mut, Instinkt und Zusammenhalt geben ihnen eine Chance …
„Der Rest der Welt ist so weit weg“, denkt man auf den Faröer-Inseln im Nordatlantik. Doch plötzlich stehen da zwei junge Frauen in der Hauptstadt Tórshavn, die mit ihrem schrillen Outfit, bunt gefärbten Haaren und selbstbewusstem Auftreten auf der kleinen Insel mit den niedlichen rot-weißen Häuschen als echte Sensation wirken. Wie sich herausstellt, haben Barba und Rannvá familiäre Angelegenheiten zu klären. Der Fischer Rúni nimmt die beiden in seinem alten Ford mit auf eine Reise quer durch die Faröer-Inseln. Auf dem Weg nach Norden treffen sie u.a. eine gestrandete Sängerin, missionarische Großeltern, durstige Hochzeitsgäste und ein Jesus-Double. Auch Fahrer Rúni scheint so seine Geheimnisse zu haben. Es wird eine Fahrt voll skurriler Begebenheiten zwischen Aquavit, seltsamen Charakteren und fatalen Familienbanden, bei dem die beiden Passagierinnen ihr schrilles Make-Up nach und nach ablegen, aber dafür an Lebensfreude und Selbstverantwortung gewinnen.
BYE BYE BLUE BIRD ist Roadmovie, Komödie und Melodram, ein wunderbarer Landschaftsfilm und ganz nebenbei auch ein Film über Mütter und Töchter und über die Reibungen zwischen Sehnsucht nach Freiheit und traditionellem Lebensgefühl. Denn „Inselbewohner wollen immer wissen, was hinter dem Horizont los ist, aber wer auf Dauer weggeht, wird als Verbrecher betrachtet“. Regisseurin Katrin Ottarsdottír stammt selbst von den Faröern. Schon ihr erster Film „Atlantic Rhapsody“ (1989) fand internationale Aufmerksamkeit.
BYE BYE BLUE BIRD wurde auf mehreren Festivals mit Preisen ausgezeichnet: Hauptpreis Nordische Filmtage Lübeck 1999, Preis der Ökumenischen Jury Filmfestival Mannheim-Heidelberg 1999, Tiger Award Rotterdam International Film Festival 2000.